Repertoire

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Thoughts of a silent night

"Thoughts of a silent night" zeigt verschieden Zustände menschlichen Verhaltens. Es ist meistens in der Stille der Nacht, dass unsere Gedanken laut in unseren Köpfen schreien! Diese Gedanken können Kämpfe, Ängste, Zweifel sein oder auch einfach Gedanken an Glück oder Liebe. Mit der richtigen Musik habe ich einige dieser Emotionen zeigen und die richtige Atmosphäre auf der Bühne erzeugen können. Ich wurde von den wunderschönen Tänzern des Shanghai Ballet sehr inspiriert. Gemeinsam haben wir die richtigen Bewegungen gesucht indem mein eigener Stil mit der Individualität der Tänzer kombiniert wurde. Diese Kombination macht Choreographie für mich zu einer spannenden und herausfordernden Aufgabe.

Echo of Shadow

Inspirationsquelle

Ich frage mich wie sich meine Vergangenheit in der Gegenwart und der Zukunft wiederfindet. Eine Vergangenheit, die als Schatten beschrieben werden kann, die jede Erfahrung, jeden Sinneseindruck und jede Erinnerung registriert hat. Ein Schatten, der zeitweise von aussenstehenden Ereignissen oder Personen abgerufen wurde und damit unfreiwillig Teile meiner aufgezeichneten Vergangenheit freigelegt hat, die in die Gegenwart widerhallen. Seit unserer Geburt tragen wir diesen Schatten in einem imaginären Koffer mit uns.

Schatten und Echos sind beide vergängliche Phänomene. Der eine kann die Realität verzerren und sie fast zauberhaft unecht machen. Das andere springt unfreiwillig hin und her bis in die Ewigkeit.

Wie hallen Emotionen in uns? Wie wird unser eigener Schatten provoziert, sich uns preiszugeben?

Die Reflektion dieser beiden Fragen inspiriert mich dazu, dem Körper aus einem anderen Blickwinkel zu begegnen und dem Input der Tänzer gegenüber offen zu bleiben.

Im Wesentlichen ist dies eine Suche nach einem Ort und einer Zeit wo der Körper das Medium für Schatten und Echo wird.

Ken Ossola

Choreograph: Ken Ossola
Produktion: Shanghai Art Festival
Musik: verschiedene Stücke von Ezio Bosso/ Steve Reich excerpt «Drumming 1»
Lichtgestaltung: Ken Ossola
Kostüme: Yen Han und Ken Ossola
Dauer des Stücks: ca. 30 Minuten
Musikdauer: ca. 30 Minuten

Me Time

Jedes "Me Time" Video teilt eine Momentaufnahme des Künstlers bei der Arbeit, wo er sich in seinem Element befindet.

In einer Krisenzeit werden unsere Überlebenskünste und unser Mut herausgefordert. Alles andere hat eine höhere Priorität als die Künste. Die Künste werden somit herausgefordert, neue Ausdrucksmöglichkeiten und Wachstum zu finden, wie wildes Unkraut in einer neuen Umgebung.

"Me Time" wurde von der Pandemie COVID-19 inspiriert, um die kreative und spontane tägliche Arbeit jedes Künstlers in seinem persönlichen Raum und seiner persönlichen Zeit zu teilen – ein Ventil, um kreative Arbeit freizugeben und Mitmenschen zu erreichen.

In einer Zeit, wo persönlicher Kontakt möglicherweise tödlich endet, sehen sich Menschen mit komplexen Emotionen konfrontiert. "Me Time" bedeutet die Übertragung von einer Seele zur anderen und hilft, dass wir uns alle wieder wie uns selbst fühlen. Wir überleben nicht von Wasser und Nahrung alleine, wir ernähren uns auch durch Kontakte. Mit "Me Time" strecken wir in einer neuen Ära unsere Hände an alle aus und lassen die Künste weiterleben – und halten damit unsere Seelen stark und verbunden.